Glossar zum Mobilitätsplan
Mikromobilität
Mikromobilität beschreibt, wenn Menschen sich mit Kleinst- und Leichtfahrzeugen fortbewegen. Dazu gehören zum Beispiel alle Arten von Fahrrädern, Skateboards sowie verschiedene elektrisch betriebene Fahrzeuge wie E-Scooter (elektrische Tretroller), Segways oder Hoverboards.
Menschen nutzen diese Fahrzeuge oft auf kürzeren Wegen, zum Beispiel für den Weg von der Haltestelle zur Haustür.
Mobilitätsmanagement
Mobilitätsmanagement umfasst Maßnahmen, mit denen Unternehmen und Behörden ihre Mobilität umweltfreundlicher und leistungsfähiger gestalten. Mobilität bezieht sich hier auf Arbeitswege, Dienstreisen und den Fuhrpark.
Zu den Maßnahmen gehören zum Beispiel Angebote für den öffentlichen Nahverkehr, den Radverkehr oder Fahrgemeinschaften. Das wirkt sich positiv auf die Umwelt aus und kann gleichzeitig Kosten einsparen. Daneben können die Maßnahmen auch die Motivation und Gesundheit der Beschäftigten fördern.
Modal Split
Der Modal Split gibt in Prozenten an, welchen Anteil einzelne Verkehrsmittel an allen täglichen Wegen in einem bestimmten Gebiet haben.
Die Werte lassen sich berechnen, indem eine ausreichend große Anzahl an privaten Haushalten schriftlich zu ihrer Mobilität befragt wird. Im Ergebnis beziehen sich die Werte auf die Anzahl der Wege oder die Länge der Wege. Sie helfen dabei, den Verkehr besser zu verstehen und zu planen – zum Beispiel, ob mehr Busse oder neue Radwege notwendig sind.
Multimodalität
Menschen nutzen für unterschiedliche Wege verschiedene Verkehrsmittel. Eine Person macht zum Beispiel mit ihrem Auto einen Ausflug am Wochenende, fährt mit dem Bus zur Arbeit und nimmt das Fahrrad für den Einkauf.
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