Beteiligungsprozess
Mobilitätswerkstatt Beteiligungsprozess - Leon Fürtig
Mobilitätswerkstatt Beteiligungsprozess - Leon Fürtig
Mobilitätswerkstatt Beteiligungsprozess - Leon Fürtig
Der Planungsprozess ist auf etwa eineinhalb Jahre angelegt. In dieser Zeit finden unterschiedliche öffentliche und nicht-öffentliche Beteiligungsformate statt.
Die Landeshauptstadt bindet sowohl die Saarbrücker Bevölkerung als auch verschiedene Institutionen und Interessenträger bei der Aufstellung und der späteren Umsetzung des Plans aktiv ein. Die Planung orientiert sich auch an den Ergebnissen des Beteiligungsprozesses, damit die entwickelten Maßnahmen später gut angenommen werden.
Zur Einbindung der unterschiedlichen interessierten Personen werden Formate wie Radtouren, Rundgänge, Fachforen, Stadtteilgespräche und große Mobilitätswerkstätten angeboten.
Mobilität betrifft uns alle
Je nach Lebenslage und Alltag haben Menschen unterschiedliche Anforderungen daran, wie sie von A nach B kommen. Genau deshalb lädt die Landeshauptstadt Saarbrücken Sie ein, sich am Beteiligungsverfahren zum Mobilitätsplan 2040 zu beteiligen: Bringen Sie Ihre Perspektiven und Anliegen ein, lernen Sie andere Perspektiven kennen und diskutieren Sie über gute Lösungen für die Mobilität von morgen.
Saarbrücken verändert sich stetig, auch wenn wir das nicht immer direkt wahrnehmen. Der Mobilitätsplan 2040 soll dabei helfen, diesen Wandel zukunftsfähig zu gestalten. Ziel ist eine nachhaltige und klimagerechte Mobilität, die unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt.
Die Fachplanung bringt dafür wichtiges Wissen ein, etwa zu rechtlichen Rahmenbedingungen sowie zu künftigen Chancen und Herausforderungen.
Zugleich ist klar: Unterschiedliche Interessen führen nicht immer zu denselben Erwartungen. Deshalb braucht es Lösungen, die verschiedene Perspektiven einbeziehen und von möglichst vielen Menschen mitgetragen werden können.
1. Mobilitätswerkstatt am 8. Mai 2026
Wie sind wir in Saarbrückens Zukunft im Alltag gut unterwegs? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmenden der ersten Mobilitätswerkstatt für den Mobilitätsplan am 8. Mai 2026 im VHS-Zentrum am Schlossplatz. Die Dokumentation der Veranstaltung steht jetzt zur Verfügung. Sie gibt einen Einblick in den Ablauf des Nachmittags, die fachlichen Beiträge und den Austausch vor Ort.
Ein Schwerpunkt der Werkstatt war die Gesprächsphase „Saarbrigge 2040: Hauptsach gudd unnerwegs“. In kleinen Gruppen entwickelten die Teilnehmenden anhand von Zukunftsgeschichten eigene Vorstellungen für die Mobilität von morgen. Sie leiteten daraus Ziele ab, die das Fachteam bei der weiteren Bearbeitung des Mobilitätsplans prüfen wird. Der Austausch ergab ein Bild davon, welche Herausforderungen und Chancen die Teilnehmenden mit einer guten, nachhaltigen Mobilität verbinden. Eine gute Vernetzung von Verkehrsmitteln, ein verlässlicher öffentlicher Verkehr, eine hohe Aufenthalts- und Lebensqualität durch Abbau von Belastungen durch den motorisierten Verkehr haben einen hohen Stellenwert.
Die entwickelten Ziele sind in der Dokumentation aufgeführt. In dem separaten Anhang zur Gesprächsphase sind die Zukunftsgeschichten und Gruppenergebnisse im Detail beschrieben.
Ein weiterer Anhang zeigt das Feedback der Teilnehmenden zur Bestandsanalyse. Diese wurde bei der Veranstaltung vom Fachteam der Planersocietät in Auszügen vorgestellt. Sie stand bei der Veranstaltung als Plakatausstellung zur Verfügung und ist auch hier einsehbar. Die Teilnehmenden konnten die Plakatausstellung zur Analyse sichten und zu den einzelnen Handlungsfeldern Hinweise eintragen. Diese Hinweise sind im Anhang vollständig aufgeführt.
Weitere Informationen und Termine
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