Der Mobilitätsplan 2040
Verstehen
Junge Menschen sind umweltfreundlich unterwegs - SpaceOak, shutterstock.com
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Er beeinflusst die Stadtentwicklung, die Erreichbarkeit und somit auch die Lebens- und Aufenthaltsqualität in Saarbrücken und der Umgebung bis zum Jahr 2040.
Zusammenarbeit, Beteiligung und Evaluation stehen dabei besonders im Mittelpunkt. Der Mobilitätsplan setzt stärker darauf, die nachhaltige Mobilität zu fördern. Er bindet außerdem verschiedene Gruppen ein und berücksichtigt das gesamte Stadtgebiet.
Der Planungsprozess hat Anfang 2026 begonnen und ist zeitlich in vier Planungsphasen unterteilt.
Kinder im Verkehr - LHS
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Beteiligungsprozess
Die Saarbrücker Bevölkerung wird in unterschiedlichen Beteiligungsformaten in einem Zeitraum von etwa eineinhalb Jahren eingebunden.
Der Plan dient als Orientierung für die zukünftige Mobilität und den Verkehr in der Stadt und hilft bei der Vorbereitung neuer Verkehrsprojekte.
Rathaus Saarbrücken - Visundi GmbH
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Stadtplanerische Einordnung
Die Verkehrsplanung gehört zur Stadtplanung sowie zur Stadtentwicklung und sichert eine stadtverträglichen Mobilität.
Warum ein Mobilitätsplan?
Die Europäische Union hat Saarbrücken im Rahmen der Transeuropäisches Verkehrsnetz (TEN-V) -Verordnung als "städtischen Knoten" (englisch: "Urban Node") im transeuropäischen Verkehrsnetz klassifiziert.
Das zeigt, dass die Landeshauptstadt eine zentrale Rolle im europäischen Verkehrsnetz einnimmt. Um diese Rolle nachhaltig, effizient und im Einklang mit europäischen Klima- und Verkehrszielen zu erfüllen, muss die Landeshauptstadt bis zum Jahr 2027 einen nachhaltigen urbanen Mobilitätsplan (englisch: Sustainable Urban Mobility Plan, kurz SUMP) aufstellen.
Verkehrsentwicklungsplan (VEP) als Grundlage
Die Landeshauptstadt wird den Mobilitätsplan auf der Grundlage des Verkehrsentwicklungsplans 2030 erstellen. Der Stadtrat hat den Verkehrsentwicklungsplan 2016 beschlossen. Bei der Weiterentwicklung untersucht die Landeshauptstadt zunächst, inwieweit sie die gesetzten Ziele des VEP erreicht. Ebenso prüft sie den Stand der Umsetzung der Maßnahmen aus dem VEP 2030.
Diese Erkenntnisse werden in der Analyse zum Mobilitätsplan genauso berücksichtigt wie einige wichtige Veränderungen im Mobilitätsverhalten in den letzten Jahren, zum Beispiel durch:
- Home-Office-Angebote
- neue Mobilitätsangebote wie E-Roller
- neue Tarifangebote.




