Schulisches Mobilitätsmanagement
Kampagne Schulwegsicherheit - Jan Halberstadt
Kampagne Schulwegsicherheit - Jan Halberstadt
Kampagne Schulwegsicherheit - Jan Halberstadt
Was gehört zum schulischen Mobilitätsmanagement?
- Verkehrserziehung / Mobilitätsbildung zu einem nachhaltigen, eigenständigen und gesundheitsfördernden Mobilitätsverhalten
- Gemeinsame Entwicklung von passenden Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an den Schulen
- Alternativen zu festgefahrenen Routinen aufzeigen (zum Beispiel Elterntaxi)
Warum aktiv werden?
Das schulische Mobilitätsmanagement trägt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Kindern auf deren Schulwegen bei – das Gleiche gilt auch für das direkte Schulumfeld.
Die aktiven Maßnahmen verbessern sowohl die Bewegung als auch die Gesundheit der Kinder. Sie lernen, wie sie sich eigenständig oder zusammen in einer Gruppe im Straßenverkehr verhalten sollen, ganz nach dem Motto: Mobilitätsbildung heute für die Erwachsenen von morgen.
Das gemeinsame Zufußgehen in Form eines "Walking Bus" schult zudem das Sozialverhalten der Kinder. Eine nachhaltige Veränderung der Mobilität trägt zukünftig auch wesentlich zum Schutz der Umwelt bei.
Handlungsfelder
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit ist es möglich, auf verschiedenen Ebenen aktiv zu werden. Zum einen gibt es Maßnahmen, die die Infrastruktur oder Verkehrsregelungen betreffen. Das kann zum Beispiel eine bauliche Veränderung oder eine Verengung von Straßen oder Kreuzungsbereichen sein.
Geschwindigkeitsreduzierungen, Schulwegmarkierungen oder das Aufstellen von Hinweisbeschilderung zählen hier ebenfalls dazu.
Die zweite Kategorie bildet die Verkehrserziehung beziehungsweise die Mobilitätsbildung. Hierunter fallen Lehreinheiten im Unterricht, bei denen die Kinder beispielsweise die Bedeutung von Verkehrszeichen sowie ein korrektes Verhalten im Straßenverkehr erlernen.
Organisation und Information sind die letzten beiden Handlungsfelder. Kinder lernen hier die Organisation und Nutzung des ÖPNV kennen und Eltern erhalten Infos, wie sie ihr Kind sicher und ohne das Auto zur Schule begleiten.
Denn die Bildung von Walking Bussen oder Cycling Trains unterstützt nicht nur die Selbstständigkeit des eigenen Kindes, sondern verbessert auch das Sicherheitsgefühl der anderen Kinder durch einen geringeren Kfz-Anteil im Straßenverkehr.